GESCHICHTE DES FSB
Der Fränkische Sängerbund (FSB) wurde am 1. Mai 1862 gegründet und blickt auf eine mehr als 150‑jährige Tradition zurück. Als etablierte Institution des gesellschaftlichen Lebens hat er die Kultur- und Vereinslandschaft in Franken und der nördlichen Oberpfalz über Jahrzehnte mitgeprägt. Um auch künftig handlungsfähig zu bleiben und seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden, ist die bewusste Pflege der eigenen Traditionen zentral. Dies zeigt sich unter anderem im Sängerehrenmal in Melkendorf, das dem Gedenken an verstorbene Verbandsmitglieder dient, sowie in der Arbeit der Stiftung Deutsches Chorwesen, die die Geschichte des Laienchorgesangs nicht nur in Franken und der nördlichen Oberpfalz dokumentiert und bewahrt. Darüber hinaus prägen regionale Komponistinnen und Komponisten mit einem reichen Repertoire an Eigenkompositionen die Pflege und Weiterentwicklung des Laienchorwesens in der Region. Auf diese Weise sichert der FSB kulturelles Erbe, stärkt Gemeinschaftsstrukturen und fördert musikalische Bildung.
Gedenktafel in der Luitpoldstraße (nähe Bahnhof) in Bamberg.